Alles über Spätzle, Knöpfle und das Spätzlebrett - Seite 2
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Alles über Spätzle, Knöpfle und das Spätzlebrett
Geschichte der Spätzle
Spätzlebrett versus Handschaben
Spätzlebrett versus Spätzlehobel
Spätzlebrett versus Presse
Spätzle oder Knöpfle
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Spätzle, historisch gesehen

Die Historiker sagen, Spätzle wurden im Jahre 1725 erstmals urkundlich gesichert erwähnt.

Was jedoch überhaupt nichts heißt, weil Spätzle, historisch gesehen schon viel, viel länger zum festen Fundament der schwäbischen Küche zählen. Dies belegen Gemälde aus dem Mittelalter, auf denen Schwaben mit einem Spätzlebrett zu sehen sind.

mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.deÜberhaupt waren die damaligen Zeit hart und schwer für die Bevölkerung. Die Schwaben gehörten lange Zeit zum Armenhaus Europas und schickten bekannterweise sogar ihre Kinder im Sommer zum Arbeiten über die Alpen nach Italien.

Baden-Würrttembergische Geschichtsbücher berichten von schwäbischen Rittern, die dereinst Kaiser Barbarossa ins Heilige Land samt Schwert und Spätzlebrett folgten.

Schon damals war’s wohl unmöglich, ohne die wichtigsten Kochutensilien dabei zu haben, in die Fremde zu ziehen. Und auch beim Russlandfeldzug 1821 wollten die württembergischen Regimenter nicht auf ihre geliebten Spätzle verzichten.

Ergo nahmen sie alles mit, was dafür vonnöten war.

Mühle mit Brett - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Mühle mit Brett

Hobel-Model von 1920 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Hobel-Model, ja so hiess der wirklich von 1920

Knöpflehobel um 1930 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Knöpflehobel um 1930

Spätzlepresse mit Schraubspindel um 1940 / 1950 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Spätzlepresse mit Schraubspindel um 1940 / 1950

Fotos mit freundlicher Genehmigung
www.hamppverlag.de

Spätzle, sprachlich gesehen

Die einen Geschichtsschreiber berichten, das Wort Spätzle käme davon, dass bei der Zubereitung die Köchin den Teig wie einen Spatz in der Hand hält, bevor sie mit der anderen Hand und einen kleinen Löffel kleine Teigstückchen (also kleine Spatzen = Spätzle) absticht und ins kochende Wasser gibt.

Andere Historiker vertreten eine weitere die Theorie.

Demnach läge der Wortursprung im italienischen Wort „spezzato“, was „gestückelt“ bedeutet.

Spätzle schaben oder Knöpfle hobeln?

Foto: [boing]./ Quelle PHOTOCASE Früher schabten geübte Hausfrauen mit einem Messer den Spätzleteig vom nassen Holzbrett ins kochende Wasser.

Dann kam der Spätzlehobel und erleichtert bis heute Köchen und Hausfrauen die Arbeit erheblich.

Rund um Stuttgart nehmen die Hausfrauen lieber die sperrige Spätzlepresse für die extralangen Sonntagsspätzle in die Hand.

Alle drei Kochgeräte haben ihre Vor- und Nachteile.

Unermüdlichem schwäbischen Erfindergeist ist es zu verdanken, dass sich heute niemand mehr mit Messer, Hobel oder Presse plagen muss.Unermüdlichem schwäbischen Erfindergeist ist es zu verdanken, dass sich heute niemand mehr mit Messer, Hobel oder Presse plagen muss.

Schließlich können Sie mit unserem genialem Spätzlebrett sowohl kurze Knöpfle, als auch lange Spätzle schaben.

Nichtsdestotrotz finden Sie in unserem Onlineshop alle drei Varianten fürs Spätzlemachen. Und noch vieles mehr.

Egal ob es nun Spätzle oder Knöpfle sein sollen.

 



 

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