Alles über Spätzle, Knöpfle und das Spätzlebrett
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Was sind eigentlich Spätzle?

Sind Spätzle Nudeln? - Nein auf keinen Fall, mit Nudeln wollen die Spätzle rein gar nichts zu tun haben.

Spätzle mit Linsen - schwäbische KücheSpätzle sind eine schwäbische Spezialität die stets frisch gemacht werden sollte. Tipps und das ein oder andere Spätzle Rezept finden Sie in unserer Spätzlerezept -Datenbank.

Für alle Norddeutschen und Noch-Nicht-Spätzle-Esser:

Bitte verwechseln Sie das was es in Supermärkten so zu kaufen gibt, getrocknete Spätzle in der Tüte, vakuumierte und tiefgefrorene niemals mit den Spätzlen, die man selber macht. Selbstgemachte Spätzle schmecken einfach ganz anders und viel besser, als das was unsereinem als Spätzle im Supermarkt angeboten wird.

Alle anderen Spätzle die es so zum kaufen gibt, tragen meiner Meinung nach zum schlechten Ruf, den die Spätzle in einigen Gegenden Deutschlands haben bei..

Spätzle werden stets frisch aus Mehl, Eier und Salz gezaubert. Der Teig sollte zähflüssig sein.Spätzle werden stets frisch aus Mehl, Eier und Salz gezaubert. Der Teig sollte zähflüssig sein. (hier gehts zum Spätzleteigrezept)

Manche nehmen nicht nur Eier, sondern geben zusätzlich Wasser, die einen kaltes, die anderen warmes, dazu. Einige schwören dabei auf Mineralwasser, denn das macht die Spätzle lockerer.

Wieder andere verwenden für ihren Spätzles-Teig Milch.

Eine weitere Variation ist den Spätzle Teig mit Quark anzurichten, diese spezielle Zubereitungsmethode habe ich in Landshut in Niederbayern entdeckt. Dort, aber fast nur dort ist das sehr stark verbreitet.

Welche Spätzle nun am Ende wirklich besser schmecken sollen andere entscheiden.

Zum Teig:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein anderes Lebensmittel gibt, bei dessen Zubereitung sich die Geister mehr scheiden als beim Spätzle Teig.

Ich will es gleich mal vorab nennen, egal wie letztendlich der Teig ist, Spätzle schmecken immer.

Spätzleteig-Wahnsinn auf der Schwäbischen Alb...

Es gibt zwei extreme Variationen von Teig, einmal, wenn ich auf der Schwäbischen Alb bin und versuche meine geniales Spätzlebrett an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen höre ich es sehr häufig:

Der Teig wird morgens um 8 Uhr gemacht, und dann jedes Mal wenn die Hausfrau daran vorbei läuft wird er 5 Minuten geschlagen, damit er um 12 Uhr denn so richtig zäh und gut ist.

Und nur so gibt es die besten Spätzle.

Die legendäe Spätzlepfanne von Muxel...und in Österreich

Die andere extreme Variante habe ich in Österreich, genauer in Dornbirn (Vorarlberg) kennen gelernt.

Da gibt es ein Kochbuch, leider habe ich es damals nicht mitgenommen, da steht drin:

„Je fauler der Koch, umso besser die Spätzle!“

Da müssen Sie das Mehl und die Eier im Spätzle Teig noch erkennen können, denn nur so gibt es die besten Spätzle.

Nur kurz ein ganz großes „Mea Culpa“ an die schwäbische Hausfrau, die bestimmt schon verzweifelt an meiner Unkenntnis über Spätzle: Doch, ich kenne mich schon aus, ich bin auch Schwabe, geboren und aufgewachsen in Ulm.

Ich weiß natürlich, dass nur die Schwaben echte Spätzle machen, und zwar entweder von Hand geschabt oder durch den Spätzlesdrücker gepresst.

Die Bayern und Österreicher machen Knöpfle.

Nur, der Artikel ist für die ganze Welt geschrieben und da wissen die meisten zwar was Spätzle sind, die wenigsten aber haben eine Ahnung von Knöpfle und deswegen werde ich der Einfachheit halber weiterhin auch Knöpfle zu den Spätzle sagen, weil schmecken tun beide sehr gut.

Wie bekomme ich denn nun den perfekten Spätzleteig?

Also noch mal zum Spätzle Teig, egal ob er dick oder dünn ist, lang oder kurz, aus alter Tradition von Hand geschlagen, oder doch, die moderne Hausfrau macht es sich leicht, mit dem Rührstab, es gibt immer gute Spätzle.

mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.deWenn Sie mit der Spätzlepresse, dem Spätzleschwob arbeiten, dann muss der Spätzle Teig natürlich genau stimmen, also dick und zäh sein, sonst kommt er überall heraus, nur nicht vorne aus den Löchern.

Wenn Sie einen Hobel benützen muss Ihr Spätzle Teig eher dünner und nicht so zäh sein, sonst rollt er nur im Schieber hin und her.

Wenn Sie Muxels Spätzlewunder benutzen, gelingen Ihnen die Spätzle immer - egal welche Konsistenz der Teig hat.

Das Spätzlebrett sorgt dafür, dass Sie Spätzlehobel, Spätzlepressse und Knöpflehobel in den Keller verbannen.Ob zäh oder dünnflüssig - dem Spätzlewunder ist jeder Teig recht

Aber ich rede hier ja von dem genialen Spätzlewunder, und dem ist es vollkommen egal wie der Spätzle Teig ist, denn damit klappt es immer!

Egal ob nun zu 100% schwäbisches Blut durch Ihre Adern fließt, oder ob Sie in Australien aufgewachsen sind.

Nur noch soviel zum dünnen oder dicken Spätzlesteig. Wenn der Teig etwas dünner ist nehmen die Spätzle mehr Geschmack, mehr Soße auf . Ist er dicker bleiben die Spätzle für sich, also da müssen Sie die Soße schon dazu löffeln

Die fast auf der ganzen Welt geliebten Allgäuer Kässpätzle werden aus etwas dünnerem Teig gemacht.

Die Zubereitung der Spätzle ist sehr einfach, den Spätzle Teig, mit welcher Methode auch immer, (Spätzlespresse oder Spätzledrücker) natürlich am Besten mit dem genialen Spätzlewunder, in kochendes Wasser schaben.

Jetzt müssen Sie nur noch eins beachten, dann kann gar nichts mehr schief gehen:

Die Spätzle sofort wenn Sie oben schwimmen heraus nehmen, und wenn ich sofort schreibe, dann meine ich auch sofort, nicht eine Minute auch nicht zwei, sondern sofort. Sonst werden sie matschig.

Leckeres SpätzlerezeptSelbst gemachte Spätzle - lecker und billig

Spätzle sind somit die wahrscheinlichst schnellste und billigste Beilage der Welt. Und meiner Meinung nach auch die Beste.

Es ist auch egal ob die gelbe Spezialität nun unter Kraftanstrengung durch die Spätzlespresse gedrückt wurde oder leicht und einfach durch das Spätzlewunder geschabt. OK, an alle Nord und Andere Deutsche, Kartoffel und Klöße schmecken auch.

Nur wenn es mal schnell gehen soll, machen Sie Spätzle. Wenn es billig sein soll, machen Sie Spätzle. Wenn Sie Abwechslung wollen, dann machen Sie Spätzle und ich verspreche Ihnen, wenn Sie die Spätzle selber frisch machen, dann schmecken Sie auch.

Spätzle sind natürlich nicht nur eine hervorragende Beilage, nein Spätzle werden auch sehr gerne als Hauptspeise genossen. Allen voran Kässpätzle. Davon gibt es verschiedene Variationen, einfach mal durchprobieren.

Wenn Sie dann Ihre Lieblingsspätzle gefunden haben ein Tipp von mir:


FischFreitags sollten Sie ja kein Fleisch essen, also gibt es da immer Fisch, nur so ein richtig guter Fisch kostet auch richtig gutes Geld. Machen Sie es zur Tradition: Freitags gibt es Kässpätzle.

Zum Mitrechnen: Guter Fisch kostet 25 Euro, gute Kässpätzle mit gutem Salat 5 Euro, sagen wir mal 4 Freitage im Monat, das heißt liebe Hausfrau, am Ende vom Monat die gesparten 80 Euro Haushaltsgeld Ihrem Mann wieder zurück geben, da freut er sich bestimmt.

Psssst:

Sie können Sie natürlich auch in die schwarze Kasse stecken, gibt am Ende vom Jahr traumhaft schöne Schuhe.

Ich hoffe ich habe Ihnen die Spätzle ein wenig näher gebracht, riskieren Sie etwas, gehen Sie ungewöhnliche Wege, machen Sie Spätzle.

 

In diesem Sinne

Siegfried Muxel

 

Fotos von antiken Spätzlegerätschaften mit freundlicher Genehmigung von:
www.hamppverlag.de

 


Spätzle, historisch gesehen

Die Historiker sagen, Spätzle wurden im Jahre 1725 erstmals urkundlich gesichert erwähnt.

Was jedoch überhaupt nichts heißt, weil Spätzle, historisch gesehen schon viel, viel länger zum festen Fundament der schwäbischen Küche zählen. Dies belegen Gemälde aus dem Mittelalter, auf denen Schwaben mit einem Spätzlebrett zu sehen sind.

mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.deÜberhaupt waren die damaligen Zeit hart und schwer für die Bevölkerung. Die Schwaben gehörten lange Zeit zum Armenhaus Europas und schickten bekannterweise sogar ihre Kinder im Sommer zum Arbeiten über die Alpen nach Italien.

Baden-Würrttembergische Geschichtsbücher berichten von schwäbischen Rittern, die dereinst Kaiser Barbarossa ins Heilige Land samt Schwert und Spätzlebrett folgten.

Schon damals war’s wohl unmöglich, ohne die wichtigsten Kochutensilien dabei zu haben, in die Fremde zu ziehen. Und auch beim Russlandfeldzug 1821 wollten die württembergischen Regimenter nicht auf ihre geliebten Spätzle verzichten.

Ergo nahmen sie alles mit, was dafür vonnöten war.

Mühle mit Brett - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Mühle mit Brett

Hobel-Model von 1920 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Hobel-Model, ja so hiess der wirklich von 1920

Knöpflehobel um 1930 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Knöpflehobel um 1930

Spätzlepresse mit Schraubspindel um 1940 / 1950 - mit freundlicher Genehmigung von www.hamppverlag.de

Spätzlepresse mit Schraubspindel um 1940 / 1950

Fotos mit freundlicher Genehmigung
www.hamppverlag.de

Spätzle, sprachlich gesehen

Die einen Geschichtsschreiber berichten, das Wort Spätzle käme davon, dass bei der Zubereitung die Köchin den Teig wie einen Spatz in der Hand hält, bevor sie mit der anderen Hand und einen kleinen Löffel kleine Teigstückchen (also kleine Spatzen = Spätzle) absticht und ins kochende Wasser gibt.

Andere Historiker vertreten eine weitere die Theorie.

Demnach läge der Wortursprung im italienischen Wort „spezzato“, was „gestückelt“ bedeutet.

Spätzle schaben oder Knöpfle hobeln?

Foto: [boing]./ Quelle PHOTOCASE Früher schabten geübte Hausfrauen mit einem Messer den Spätzleteig vom nassen Holzbrett ins kochende Wasser.

Dann kam der Spätzlehobel und erleichtert bis heute Köchen und Hausfrauen die Arbeit erheblich.

Rund um Stuttgart nehmen die Hausfrauen lieber die sperrige Spätzlepresse für die extralangen Sonntagsspätzle in die Hand.

Alle drei Kochgeräte haben ihre Vor- und Nachteile.

Unermüdlichem schwäbischen Erfindergeist ist es zu verdanken, dass sich heute niemand mehr mit Messer, Hobel oder Presse plagen muss.Unermüdlichem schwäbischen Erfindergeist ist es zu verdanken, dass sich heute niemand mehr mit Messer, Hobel oder Presse plagen muss.

Schließlich können Sie mit unserem genialem Spätzlebrett sowohl kurze Knöpfle, als auch lange Spätzle schaben.

Nichtsdestotrotz finden Sie in unserem Onlineshop alle drei Varianten fürs Spätzlemachen. Und noch vieles mehr.

Egal ob es nun Spätzle oder Knöpfle sein sollen.

 


Spätzle von Hand schaben oder doch lieber das Spätzlewunder?

Unser Spätzlebrett vs. traditionelles Handschaben - handgeschabte Spätzle:

Entweder Zauberei oder lang geübtes Handwerk

Früher, als süddeutsche Hausfrauen spätestens mit 10 Jahren das Spätzlemachen von ihrer Mutter oder Oma lernten, da wurden Spätzle noch mit einem scharfen breiten Messer von einem nassen Holzbrett ins kochende Wasser geschabt. Wer diese Prozedur lang und oft genug geübt hatte, konnte das auch fix.

Heutzutage müssen wir selbst im Ländle sehr lange nach Köchinnen suchen, die ihre Spätzle noch immer mit dem Messer vom Brett schaben. Ihnen gilt unser aller größter Respekt!

Doch Hand auf’s Herz: So großartig es auch ist, diese alte Kochkunst zu beherrschen: Mit unserem Spätzle-Set stehen himmlische Spätzle einfach viel, viel schneller auf dem Tisch. Und schmecken tun sie genauso gut.

Probieren Sie’s aus. Wenn Sie an einem Tag viel Zeit übrig haben, schaben Sie Ihre Spätzle nach der alt bekannten Methode. Wenn’s schneller und einfacher gehen soll, verwenden Sie unser Spätzle-Set oder das kleine Spätzle-Wunder.

An dieser Stelle:

Das Spätzlebrett sorgt dafür, dass Sie Spätzlehobel, Spätzlepressse und Knöpflehobel in den Keller verbannen.Ich als Schwabe finde natürlich Handgschabte Spätzle immer noch die Krönung der Spätzlekunst.

Nur wer kann es noch, der möchte Stolz sein. Die andere Frage ist, warum es sich nicht ab und zu mal leichter machen?

Abwechslung: Sonntags Handgeschabt - Werktags vom Brett oder umgekehrt

Wem diese Prozedur mit dem Handschaben zu anstrengend ist, oder es sich einfach nur leichter machen will, der nimmt unser Spätzlewunder.

Das Spätzlewunder jetzt kaufen.

 


Hausgemachte Spätzle mit dem Spätzlehobel, oder doch lieber das Spätzlewunder?

Was kann das Spätzlebrett, was mein Spätzlehobel nicht kann?

Kurze Antwort: Das Bessere ist des Guten Feind!

Lange Antwort:

Beim Spätzlebrett schaben Sie von oben nach unten. Und beim Spätzlehobelobel von vorne nach hinten und wieder zurück.

Und weil ja alles immer ganz schnell gehen muss, sieht der Herd hinterher entsprechend aus.

Da können Sie noch so vorsichtig sein, je schneller Sie hobeln, desto leichter läuft der Teig auch hinten oder vorne heraus.

Insbesondere wenn der Topf eigentlich eine Nummer zu klein geraten ist.

Wobei die großen breiten Töpfen, die eigentlich für den Spätzlehobel am besten wären, in kleinen 3-Mann-Haushalten kaum noch zu finden sind. Viel zu viel Platz nehmen sie im Schrank und in der Spülmaschine weg.

Obendrein gerät durch das schnelle Spätzle Hobeln auch das Wasser in heftige Wallung:

Es schwappt über den Topf hinaus und macht die Sauerei auf dem Herd erst so richtig komplett.

Zudem schlägt Ihnen beim Spätzlehobel über dem kochenden Wasser heißer Wasserdampf mit voller Wucht entgegen. Der Hobel deckt ja höchstens ein Drittel der Topfoberfläche ab.

Rechts und links davon strömt Ihnen die Hitze entgegen.

Mit der einen Hand halten Sie den Spätzlehobel, mit der anderen hobeln sie, gleichzeitig versuchen empfindliche Naturen, den heißen Dampf wegzupusten. Gelingt das nicht, wird’s schnell ziemlich heiß am Handgelenk.

So wird Spätzlehobeln schnell verdrießlich.

Statt öfter mal frischgemachte Spätzle auf den Tisch zu bringen, greifen daher leider viele Leute fast nur noch zu langweiligen Nudeln aus der Tüte.

Es sei denn, Sie wissen wenigstens noch, wie man hausgemachte Knödel kocht – aber das ist jetzt eine ganz andere Geschichte und dauert mindestens 5x so lang, wie das Spätzlemachen mit unserem Spätzlebrett.

Fazit:

Nichts gegen den guten alten Spätzleshobel, der vermutlich ziemlich lädiert und stellenweise angerostet in vielen bayerischen Haushalten ein Schattendasein führt:

Mit unserem Spätzlebrett sorgen Sie dagegen schnell und einfach für schmackhafte Abwechslung im Speiseplan.

Wem die Prozedur mit dem Handschaben zu anstrengend ist, oder es sich einfach nur leichter machen will, der nimmt unser Spätzlewunderset 5 in 1.

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Fotos von antiken Spätzlegerätschaften mit freundlicher Genehmigung von:
www.hamppverlag.de


Spätzlepresse und das Spätzlewunder - Das Schwäbische Duo

Muxels Spätzlebrett versus Spätzlepresse?

Kann ich in Zukunft auf die Spätzlepresse komplett verzichten?

Oder was kann das Spätzlebrett, was meine Spätzlepresse nicht kann?

Fragen wir mal anders: ist für Sie ein rechter Sonntagsbraten nur vom Schwein? Darf’s nicht ab und zu mal ein feiner Rehrücken oder ein saftiger Rinderbraten sein? Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Spätzlebrett.

Denn während die Spätzlepresse 20 bis 30 cm lange „Nudeln“ hervorbringt, schaben Sie mit dem Spätzlebrett maximal 5 cm lange Spätzle. Das bringt einfach mehr Abwechslung auf den Tisch. Ganz abgesehen davon:

Der Aufwand mit der Spätzlepresse hat schon so mancher Köchin den Spaß am Spätzlemachen verleidet. Erst wissen Sie nicht, wohin mit der Presse, dann ärgern Sie sich über den riesigen Spülberg und wenn Sie Pech haben, fängt das Teil irgendwann auch noch zu rosten an.

Sie haben noch nicht das richtige Gerät zum Spätzle Machen, oder Sie möchten hinterher nicht mehr so viel Spülen müssen, hier können Sie das Spätzlewunder bestellen:

Doch bevor Sie nun einfallslose Nudeln kaufen, oder schlimmer noch superteure Fertigspätzle aus der Tüte, die nach nichts schmecken: greifen Sie doch lieber zum Spätzlebrett. Mit ihm geht das Spätzleschaben blitzschnell. Schneller noch als Nudeln kochen! Obendrein wissen Sie jederzeit, was in Ihrem hausgemachten Spätzleteig drin steckt: nämlich frische Eier, Mehl und Salz – sonst nichts.

Und zu manchen Gerichten wie Kässpätzle, Backerbsen oder Leberspätzle als Suppeneinlage passen die kurzen Spätzle vom Spätzlebrett ohnehin viel besser.

Fazit: Niemand will Ihnen Ihre Spätzlepresse wegnehmen. Aber wenn’s schnell gehen soll und dann, wenn Sie eine leckere Alternative zu langen Spätzle suchen, dann werden Sie von unserem Spätzlebrett sicherlich begeistert sein.

Wem die Prozedur mit dem Handschaben zu anstrengend ist, oder es sich einfach nur leichter machen will, der nimmt unser Spätzlewunderset 5 in 1.

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Spätzle oder Knöpfle?

Eine Frage der Länge, nicht des Geschmacks!

Es soll ja Leute geben, die behaupten, nur ihre Spätzle sind die echten. Das ist natürlich purer Unsinn....

Dazu müssen Sie wissen, dass es traditionell unterschiedliche Spätzleformen gibt. Bevor es unser geniales Spätzlebrett gab, bevorzugten Württembergs Köchinnen die Spätzlepresse, genannt Spätzle-Schwob. Damit werden Spätzle fast so lang wie italienische Spaghetti.

Im alemannischen Allgäu, in Bayern, in Baden, in der Schweiz und in Österreich werden dagegen kurze Spätzle bevorzugt. Um sie herzustellen, brauchte man früher einen Spätzlehobel. Genau genommen sollte dieses Gerät Knöpfehobel heißen, denn kurze Spätzle sind nun mal nichts anderes als Knöpfle.

Sie sehen: Es gibt keinen Grund, einen Glaubenskrieg über die Länge der Spätzle zu entfachen? Wichtig ist doch nur ihr unvergleichlicher Geschmack.

Mit unserem Spätzlebrett gelingen Ihnen nämlich beide Formen gleichermaßen gut. Entscheidend ist, wie steil Sie den Schaber übers Spätzlebrett führen. Je steiler, desto kürzer werden die Spätzle. Je flacher, desto länger werden die einzelnen Spätzle.

Neu: Was für ein Glück, dass Sie mit dem Spätzelewunder sowohl lange als auch kurze Spätzle herstellen können.

 

Fotos von antiken Spätzlegerätschaften mit freundlicher Genehmigung von:
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Neuigkeiten aus dem Spätzleland

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Ausführliche Anleitung

Hier sehen Sie die An­leit­ung für das Spätzle­wun­der und den Spätzle­schaber.

Der schnelle Spätzle-Trick des Tages

Muxels Rezeptdatenbank - Das Grundrezept für SpätzleKurzanleitung:

Pro 100 g Mehl ca 1 lt Salzwasser zum Kochen bringen. Mehl Eier Salz Wasser oder Milch zu einem zähflüssigen Teig aufschlagen.

Nun den Teig mit unserem Spätzlebrett in das kochende Wasser schaben. Die Spätzle sofort rausnehmen wenn sie oben schwimmen. Fertig!

Weiter zur Rezeptdatenbank

Warum auch Knöpfle mit dem Spätzlebrett so einfach gehen

Knöpfle sind, wie jeder weiß, die bayrische Variante von Spätzle. Doch wo die Schwaben mal richtig großzügig sind, nämlich bei der Länge ihrer Spätzle, sind dafür die Bayern knauserig. Der Knöpfleteig für die Knöple ist der gleiche wie für die Spätzle, also Mehl, Eier, Salz, Wasser und Teigwürzer, lediglich in der Größe unterscheiden sich die beiden Sorten.

Um Knöpfle zu bekommen muss lediglich die bayerische Seite an dem Spätzleschieber genutzt werden, und schon gibts statt schwäbischer Spätzle bayrische Knöpfle. Die bayerische Seite des Spezialschabers ist übrigens die harte Kante des Spätzleschiebers, so wird der Teig auf dem Spätzlebrett kurz abgeschnitten.

Am besten sehen Sie das übriges in unserem ausführlichen Video, in dem Ihnen genau erkärt wird, wie Sie am einfachsten mit dem Spätzlewunder Spätzle und Knöpfle selber machen oder selbst schaben können.

Ob hausgemachte Spätzle oder hausgemachte Knöpfle, das Spätzlewunder ist das ideale Brett für Knöpfle und Spätzle gleichermaßen.

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